Eine Gewerkschaft für Freiberufler
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Die New York Times berichtete am Wochenende über die Bestrebungen einer ehemaligen Arbeitsrechtlerin, eine Gewerkschaft für Freiberufler ins Leben zu rufen. Wie Autor Steven Greenhouse schreibt, hat die von Sara Horowitz begründete Freelancers Union im Raum New York bereits 40.000 Mitglieder. Die nächsten Ziele seien, landesweit die rund 20 Millionen Kleinselbständigen und Freiberufler zu binden. Nach Aussagen der Gründerin sei das Ziel der Freelancers Union "eine starke Interessengruppe für Freiberufler und selbständige Unternehmer, die mobilsten Mitglieder einer zunehmend mobilen Erwerbsgesellschaft, zu schaffen." Ein Hauptziel der Freelancers Union's sei, so Autor Greenhouse, nicht mit Arbeitgebern zu verhandeln sondern gegenseitige Hilfe zu bieten, sowie kostengünstige Krankenversicherung. Das "ultimative Ziel ist den New Deal zu aktualisieren. Wir wollen eine neue soziale Sicherung schaffen, dass den Einzelnen bindet, der von Auftrag zu Auftrag springt," so Horowitz. Die Früchte der Arbeit sind nicht zu verachten. So hat es die FU durch die kombinierte Kaufkraft bereits geschafft, Mitgliedern eine Krankenversicherung für rund 300 Dollar pro Monat zu bieten, was etwa 40 Prozent unter den üblichen Kosten liegt. Die Mitgliedschaft in der Freiberuflergewerkschaft ist kostenfrei, die organization finanziert sich aus moderaten Kommissionen. Quelle: NYTimes |