EU startet ambitioniertes Maschinenübersetzungsprojekt für alle EU-Sprachen
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Wie die Universität Saarbrücken in einer Pressemitteilung berichtet, finanziert die EU das Projekt Euromatrix, eine neues Projekt der automatisierten Übersetzung welches alle Europäischen Sprachen bedienen können soll. Mit der steigenden Zahl an Übersetzern wachse auch der Trend zu mehr Spezialisierung, was im Gegenzug zu höheren Kosten qualitativer Übersetzung führt, heisst es in der Pressemitteilung. Die Europäische Kommission könne jedoch nicht Übersetzungsdienste nach Indien oder auf die Philippinen auslagern, um Kosten zu sparen. Um dieses Problem anzugehen, zielt das neue, von der EU mit 2,5 Millionen Euro finanzierte Projekt Euromatrix auf technologischen Durchbruch bei automatisierter Übersetzung. Dabei sollen die besten zur Zeit verfügbaren Ansätze der statistischen und regelbasierten maschinellen Übersetzung (RMT / SMT) kombiniert werden. Ziel ist, Systeme für alle 23 Sprachen zu entwickeln und zu testen. Das Projekt wird von Professor Hans Uszkoreit, Universität des Saarlandes, geleitet, die technische und wissenschaftliche Koordination übernimmt Dr. Philipp Koehn von der University of Edinburgh. Unter den Partner aus der Wirtschaft sind unter anderem die deutsche GroupWare AG, die ihr LOGOS System beisteuert und die ungarische Morphologic, Spezialist für digitalen Wörterbüchern und Translation Technology. Quelle: IDW |