L-3 verliert $ 4.6 Milliarden-Deal an DynCorp
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L-3 Communications, zweitgrößter Sprachdienstleister gemäß Common Sense Advisory's Top 20 LSP Ranking, hat kürzlich einen US$ 4.6 Milliarden Vertrag an Mitbieter DynCorp International verloren. Wie Bloomberg.com meldet, hat L-3, bisher größter Partner der US Armee bei der Bereitstellung von Übersetzungsdienstleistungen, den Vertrag über Übersetzungsdienstleistungen im Irak nicht von der US Armee verlängert bekommen. Nachdem das Unternehmen im Gegenzug die Gewinnerwartungen herabschrauben musste, fiel die L-3 Aktie um rund 6%. Der Kommunikationspezialist erwarb den Vertrag mit der 2 Milliarden Übernahme von Titan-Corp im letzten Jahr. Die US Armee vergab den 5-Jahresvertrag nunmehr an Global Linguist Solutions LLC, einem Joint Venture von DynCorp und McNeil Technologies. Beide Firmen werden von der Investmentfirma Veritas kontrolliert. Wie Bloomsberg berichtet, wird das neue Unternehmen etwa 7.000 Übersetzer beschäftigen, um der Armee im Irak bei Übersetzungsproblemen beiseite zu stehen. Dabei werden 1.000 U.S.-Amerikaner und ca. 6.000 Iraker beschäftigt. L-3 verlor ebenfalls die Verträge für Sprachdienstleistungen in Afghanistan und Guantanamo Bay, Cuba, nachdem diese nach neuer Regelung kleineren Unternehmen vorbehalten wurden. Ein US$ 703 Million Vertrag für Sprachdienste in Afghanistan ging dabei an Thomas Computer Solutions LLC; der US$ 66 Million Vertrag für Dienste in Guantanamo Bay an Calnet. Quellen: Bloomsberg , TheStreet.com |