MEPs back call for EU language change
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MEP unterstützen Forderung nach Sprachenänderung bei EU Wie EUPolitix berichtet unterstützen die Vorsitzenden der beiden größten Fraktionen im EU-Parlament Forderungen, nach denen Deutsch, und andere Sprachen auf zukünftigen Websites der EU-Ratspräsidentschaft verwendet werden sollen. Der Europäische Ombudsman Nikiforos Diamandouros gab am Montag bekannt, dass die Webseiten künftig nicht nur in Englisch und Französisch, sondern auch in Deutsch, und möglichst in anderen Sprachen verfügbar sein sollten Die Forderung fand prompt Unterstützung bei den MEP's Martin Schulz und Hans-Gert Poettering. ?Deutsch mag nicht von jedem verstanden werden, aber es sollte bedacht werden, dass Deutsch die am häufigsten gespraochene Sprache der EU-Bevölkerung ist.? (Schulz) "[Wir] würden jede weitere Sprache auf den Websiten begrüßen, im Besonderen Deutsch, die Mehrheitssprache der EU.? Während innerhalb der EU-Instituitionen der Ruf nach weiteren Sprachen eventuall lauter wird, macht sich vermehrt der Unwille der Privatwirtschaft breit, weitere Sprachenbürden zu tragen. So hat z.B. EU-Kommissar McGreevy kürzlich für eine Abschaffung der Übersetzungspflicht bei Patentanmeldungen plädiert. Zur zeit müssen europaweite Patentanmeldungen in alle offiziellen Sprachen der EU übersetzt werden. Ab Januar werden mit dem Aufstieg von Irisch (Gälisch), Rumänisch und Bulgarisch insgesamt 23 offizielle Sprachen in der EU existieren. Die EU plant pro Jahr knapp eine Milliarde Euro für die eigenen Übersetzungs und Dolmetschdienste ein. EUPolitix.com
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