SDL bietet 5 Jahre lang Support für TRADOS und SDLX an
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Die GALA-Studie über die Reaktion von Sprachdienstleistern auf die Übernahme von TRADOS durch SDL zeigte eine gewisse Unbehaglichkeit gegenüber der Monopolstellung von SDL Inc., dem drittgrößten Sprachdienstleister und führenden Softwareanbieter für die Lokalisierungsbranche. Am 1. September moderierte der Geschäftsführer von Common Sense Advisory und Chefanalyst Don DePalma eine gemeinsame, über das Internet ausgestrahlte Sendung von GALA und SDL, welche die in der GALA-Studie zum Ausdruck gebrachten Verunsicherungen aufgriff. Im Global Watchtower (TM), dem Business-Blog des Common Sense Advisory (CSA), wurde dieses Ereignis jetzt vom Chefanalysten kommentiert. Im Blog ist zu lesen, dass der TRADOS-Gründer Jochen Hummel und der Vizepräsident der Softwaresparte von SDL, Keith Laska, die Bedeutung des "globalen Informationsmanagements" (GIM) als "Unterstützung des kompletten Lebenszyklus von Inhalten in verschiedenen Sprachen und für unterschiedliche Märkte", welche zu "neuen Consulting-Möglichkeiten für Sprachdienstleister" führe, hervorhoben. In Bezug auf die Ergebnisse der GALA-Studie brachten die beiden SDL-Vertreter Licht in einige der zum Ausdruck gebrachten Bedenken: SDLs Softwaresparte und Dienstleistungssparte fungieren als getrennte Geschäftsbereiche, welche keine Einblicke in die jeweiligen Kundendaten gewähren. Der Dienstleistungsbereich von SDL erhält keine Rabatte beim Kauf von SDL Software. In Bezug auf den TRADOS-Support erklärte SDL, dass sie generell fünf Jahre lang Support für die SDL- und TRADOS-Produktlinien anbieten - trotz Plänen zur Verschmelzung der beiden Systeme. Außerdem plane SDL eine "nahtlose" Integration. Ein Übersichtsplan über die Strategien des Unternehmens wird im Laufe des Jahres veröffentlicht werden. Quelle: Common Sense Advisory Global Watch Tower |